Warum sollten Sie Ihre Matratze drehen oder wenden?
Das Drehen und Wenden der Matratze hat mehrere Vorteile, unter anderem:
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Längere Lebensdauer: Wenn sich die Abnutzung gleichmäßig verteilt, bilden sich nicht so früh Kuhlen.
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Bessere Belüftung: Feuchtigkeit staut sich nicht, und Ihre Matratze bleibt frisch.
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Weniger Kuhlen: Regelmäßiges Drehen verlagert die Druckpunkte.
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Hygiene: Wenn Sie Ihre Matratze regelmäßig drehen oder wenden, verringern Sie das Risiko von Schimmel und Schmutzablagerungen.
Wussten Sie schon? Ein Metallbett in Kombination mit einem guten Lattenrost sorgt für optimale Unterstützung und Belüftung Ihrer Matratze.
Was ist der Unterschied zwischen Drehen und Wenden?
Es ist wichtig zu wissen, was Drehen und Wenden genau bedeuten:
Matratze drehen
Beim Drehen bewegen Sie die Matratze um 180 Grad, sodass das Kopfende ans Fußende kommt. Sie drehen die Matratze also in der Waagerechten, die Oberseite bleibt oben. Drehen lässt sich praktisch jede Matratze.
Matratze wenden
Beim Wenden kommt die Unterseite der Matratze nach oben und umgekehrt. Sie drehen die Matratze also um ihre Längsachse. Das geht nur bei symmetrisch aufgebauten Matratzen. Matratzen mit einer festgelegten Ober- und Unterseite lassen sich nicht wenden. Moderne Matratzen haben oft eine spezielle Komfortschicht auf der Oberseite, sodass Wenden nicht mehr möglich ist.
Wie oft sollte ich meine Matratze drehen oder wenden?
Wie oft Sie Ihre Matratze drehen oder wenden sollten, hängt von mehreren Faktoren ab, etwa vom Matratzentyp und davon, wie Sie die Matratze nutzen. Wir erklären es Ihnen:
1. Schaumstoffmatratzen
Schaumstoffmatratzen aus Polyetherschaum, Kaltschaum, Latex oder viskoelastischem Schaum neigen eher zur Kuhlenbildung als Taschenfederkernmatratzen.
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Polyetherschaum: Drehen und wenden Sie Ihre Matratze alle 2 Monate.
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Kaltschaum: Drehen Sie Ihre Matratze alle 3 Monate. Wenden ist wegen des Aufbaus meist nicht möglich.
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Latexmatratze: Eine Latexmatratze ist etwas fester als andere Schaumstoffmatratzen. Drehen Sie diese Matratze alle 3 Monate.
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Viskoelastischer Schaum: Drehen Sie Ihre Matratze alle 3 Monate. Wenden ist wegen der speziellen druckentlastenden Oberseite meist nicht möglich.
2. Taschenfederkernmatratzen
Taschenfedern behalten ihre Spannkraft, doch in den Schaumschichten über den Federn können sich Kuhlen bilden.
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Mit Polyetherschaumschicht: Drehen und wenden Sie Ihre Matratze alle 3 Monate.
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Mit Schicht aus Kaltschaum, Latex oder viskoelastischem Schaum: Drehen Sie Ihre Matratze alle 6 Monate. Wenden ist wegen der speziellen Komfortschicht meist nicht möglich.
3. Boxspringmatratzen
Eine Boxspringmatratze liegt auf einem gefederten Unterbau, der zusätzlich stützt. Trotzdem ist es sinnvoll, auch diese Matratzen regelmäßig zu drehen:
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Standard-Boxspringmatratze: Drehen Sie Ihre Matratze alle 3 Monate.
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Boxspring mit Topper: Drehen Sie Matratze und Topper jeweils alle 3 Monate, aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten, damit sich die Abnutzung verteilt.
Welche Rolle die Nutzung spielt
Auch wie Sie Ihre Matratze nutzen, beeinflusst, wie oft Sie sie drehen oder wenden sollten:
Körpergewicht
Ein Mensch mit 100 kg belastet eine Matratze stärker als jemand mit 50 kg. Bei höherem Körpergewicht ist es sinnvoll, die Matratze öfter zu drehen oder zu wenden.
Schwitzen und Feuchtigkeit
Wer viel schwitzt, sollte die Matratze öfter wenden. So kann die aufgenommene Feuchtigkeit besser verdunsten, vor allem bei Boxspringbetten, die schlechter belüftet sind als Lattenroste. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihr Schlafzimmer gut mit frischer Luft versorgt wird.
Allein oder zu zweit schlafen
Wer zu zweit schläft, hat oft zwei getrennte Kuhlen in der Matratze. Durch regelmäßiges Drehen bekommt die andere Seite der Matratze die Chance, sich zu erholen und in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren.
Praktische Tipps zum Drehen und Wenden der Matratze
So drehen Sie eine Matratze ganz einfach
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Nehmen Sie das gesamte Bettzeug ab, gegebenenfalls auch den Matratzenbezug oder die Moltonauflage.
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Heben Sie die Matratze an beiden Seiten an, und drehen Sie sie um 180 Grad, sodass das Kopfende ans Fußende kommt.
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Lassen Sie die Matratze kurz auslüften, bevor Sie das Bett wieder beziehen.
So wenden Sie eine Matratze richtig
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Nehmen Sie das gesamte Bettzeug ab.
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Heben Sie die Matratze an, und drehen Sie sie um, sodass die Unterseite nach oben kommt.
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Prüfen Sie vorher, ob Ihre Matratze symmetrisch ist und gewendet werden darf.
Eine praktische Gedächtnisstütze
Beschriften Sie die vier Ecken Ihrer Matratze mit den Jahreszeiten: „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“, „Winter“. So wissen Sie immer, welche Seite Ihrer Matratze in der aktuellen Jahreszeit wo liegen muss.
Worauf Sie bei verschiedenen Matratzenarten achten sollten
Neue Matratze
Eine neue Matratze braucht Zeit, um sich an Ihren Körper anzupassen. Drehen und/oder wenden Sie sie im ersten Jahr deshalb öfter (alle 2 Monate), damit sie sich gleichmäßig einliegt.
Matratze von zweifelhafter Qualität
Wenn Sie merken, dass sich in Ihrer Matratze schnell Kuhlen bilden, sollten Sie sie öfter drehen oder wenden. Das kann die Lebensdauer etwas verlängern, doch auf Dauer lohnt sich die Anschaffung einer neuen Matratze von besserer Qualität.
Matratze, auf der Kinder springen
Kinder, die auf dem Bett springen, belasten die Matratze zusätzlich. In diesem Fall empfehlen wir, die Matratze monatlich zu drehen oder zu wenden, damit sich der Druck besser verteilt.
Matratze schützen: weitere Tipps für eine längere Lebensdauer
Neben regelmäßigem Drehen und Wenden gibt es weitere Möglichkeiten, die Lebensdauer Ihrer Matratze zu verlängern:
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Verwenden Sie einen Matratzenschoner: Ein wasserdichter, aber atmungsaktiver Schoner schützt vor Feuchtigkeit, Flecken und Hausstaubmilben.
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Lüften Sie regelmäßig: Lassen Sie Ihre Matratze jeden Morgen kurz atmen, bevor Sie das Bett machen.
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Vermeiden Sie direktes Sonnenlicht: Lange Sonneneinstrahlung kann die Materialien angreifen.
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Essen Sie nicht im Bett: Krümel ziehen Ungeziefer an und können Schimmelbildung fördern.
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Saugen Sie regelmäßig ab: So entfernen Sie Staub, Hautschuppen und andere Allergene.
Wann sollten Sie mit dem Drehen und Wenden aufhören?
In manchen Situationen bringt Drehen oder Wenden nichts mehr:
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Wenn Ihre Matratze deutliche Verschleißspuren zeigt, die sich nicht mehr beheben lassen
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Wenn die Füllung oder die Federn beschädigt sind
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Wenn sich nach dem Drehen oder Wenden keine Verbesserung mehr einstellt
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Wenn die Matratze trotz regelmäßiger Pflege nicht mehr für erholsamen Schlaf sorgt
Dann ist es Zeit, in eine neue Matratze zu investieren, damit Sie wieder optimal schlafen.
Zusammenfassung: Wie oft Matratze drehen und wenden?
Wenn Sie Ihre Matratze regelmäßig drehen oder wenden, hält sie länger, und Sie liegen frisch und bequem. Im Schnitt wird empfohlen, die Matratze alle 3 bis 6 Monate zu drehen oder zu wenden, je nach Matratzentyp:
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Schaumstoffmatratzen: alle 2–3 Monate
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Taschenfederkernmatratzen: alle 3–6 Monate
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Boxspringbetten: alle 3 Monate
Sie wissen nicht genau, wie oft Sie Ihre Matratze drehen sollten? Schauen Sie, welchen Matratzentyp Sie haben, und passen Sie die Häufigkeit an Ihre persönliche Situation an. Im Zweifel beraten wir Sie gern individuell.
Fazit
Wenn Sie Ihre Matratze regelmäßig drehen und, sofern möglich, wenden, verlängern Sie ihre Lebensdauer deutlich, und der Komfort bleibt erhalten. So schlafen Sie jede Nacht erholsam auf einer Matratze, die Sie gut stützt. Die Pflege Ihrer Matratze ist ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung.
Haben Sie Fragen zur Pflege Ihres Matratzentyps? Kontaktieren Sie uns gern für eine persönliche Beratung.
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